Lonza investiert am Standort in Visp und Zauner Anlagentechnik & Inra Group sind mit dabei

Lonza stellt seinen neuen Produktionskom­plex « IbexTM-Solutions » in Visp breiter auf. Dazu investiert der Lifesciencekonzern 400 Millionen Franken in seinen Biopark am Wal­liser Standort, um ein vollständiges Product Lifecycle Management an einem Standort anbieten zu können.

Der Vertragsumfang der ARGE Zauner Anlagentechnik & Inra Group (AZI) umfasst Detail Engineering, Vorfertigung und Ins­tallation der 13.000 Meter Rohrleitungen und Halterungen inkl. an­schließender Isolierung für die Medienversorgung und EQP-Anschlüsse.

ARGE ZAUNER INRABAU N-SYNC. Gemeinsam mehr erreichen.
Die Zaunergroup & die Inra Group AG können seit 2016 auf eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung in der Schweiz zurückblicken. Um den steigenden Ansprüchen unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden, gilt es Synergie­effekte zu nutzen, Ressourcen zu bündeln und unser Entwicklungspotential mithilfe neuer Kontaktpunkte weiter auszuschöpfen.

2 Vakuum-Kondensations-Anlagen gehen auf die Reise nach Holland

Anfang Juli wurden zwei Vakuum-Kondensations-Anlagen auf die Reise nach Holland geschickt.
Beauftragt durch den Kondensatorhersteller ABH Thermo  wurden diese Anlagen für den Einsatz in 2 kommunalen Fernwärme-Heizzentralen mit Tubinenverstromung erzeugt.

Technische Daten
Die Anlagen haben eine Leistung von je ca. 18 MW und sind für die Kondensation des Abdampfens aus der Dampfturbine mit max. 24,4 t/h ausgelegt. Platziert sind die Vakuum-Kondensations-Stationen in einem Biomasse-Kraftwerk direkt unter dem Turbinentisch und unter der Turbine. Die Biobrennstoffe werden einem Verbrennungsofen zugeführt, die Abwärme daraus einem Dampfkessel zur Dampferzeugung. Dieser Frischdampf wird auf eine ein- bzw. mehrstufige Dampfturbine geschickt, wo er verstromt wird. Dabei wird von Stufe zu Stufe der Turbine der Dampfdruck reduziert bis in den Vakuumbereich hinein. Da die Turbine vor Kondensatwasser geschützt werden muss, steht unsere Station unter der letzten Stufe der Turbine und fungiert als Endkondensator. Das heißt, der Vakuumdampf wird in unseren Kondensator geleitet und über das Rohr-Bündel kondensiert. Während der Kondensation wird die Dampfenergie in das Fernwärmewasser in den Rohren übertragen und heizt dieses z. B. von 70° auf 90° auf. Dieses Fernwärme-Wasser wird in ein kommunales Fernwärme-Netz zu Heizzwecken eingespeist. Weiters sorgt unsere Niveaumessung und -regelung dafür, dass das Kondensatniveau im Apparat immer konstant unter dem Bündel bleibt. Die mit installierte Evakuierung saugt nicht kondensierbare Gase (Luft) ab, da diese die Wärmeaustauschflächen abdecken und die Leistung der Anlage verringern würden. Das aus dem Kondensator entstehende Kondensat wird über FU-gesteuerte Pumpen, die Niveauregelung und das 3-Wege-Verteilventil in den Speisewasserbehälter rückgeführt und von dort dem Dampfkessel wieder zugeführt. Ab da beginnt der Prozess wieder von vorne.

4.600 unfallfreie Arbeitsstunden in der Vorfertigung Linz

Die Safety Week neigt sich dem Ende zu. Dazu haben wir aber noch eine kleine Weisheit…
Alle Fließgewässer fangen einmal klein an. Auf ihrem Lauf in Richtung Mündung vereinigen sie sich mit anderen Fließgewässern und wachsen dabei immer weiter, bis ein Fluss oder sogar ein breiter Strom aus ihnen geworden ist.
Wir sind Fließgewässer der Sicherheit – unser gemeinsames Ziel ist es, zu einem Strom zu werden!
4.600 unfallfreie Arbeitsstunden in der Vorfertigung Linz (AT, OÖ) für unser neues Projekt in der Papierindustrie – DANKE dafür!
SICHERHEIT SCHAFFT SICHERHEIT!