Unsere Vakuum-Kondensations-Anlage ist auf dem Weg nach Holland!

Wir freuen uns gemeinsam mit unserem Partner der ABH Thermo wieder eine Vakuumkondensationsstation nach Holland schicken zu dürfen. Der Einsatz in einer kommunalen Fernwärme Heizzentrale mit Turbinenverstromung trägt wesentlich zur Anlagenoptimierung bei.

Technische Daten
Die Anlage hat eine Leistung von ca. 18 MW und ist für die Kondensation des Abdampfens aus der Dampfturbine mit max. 24,4 t/h ausgelegt. Platziert ist die Vakuum-Kondensations-Station in einem Biomasse-Kraftwerk direkt unter dem Turbinentisch und unter der Turbine. Die Biobrennstoffe werden einem Verbrennungsofen zugeführt, die Abwärme daraus einem Dampfkessel zur Dampferzeugung. Dieser Frischdampf wird auf eine ein- bzw. mehrstufige Dampfturbine geschickt, wo er verstromt wird. Dabei wird von Stufe zu Stufe der Turbine der Dampfdruck reduziert bis in den Vakuumbereich hinein. Da die Turbine vor Kondensatwasser geschützt werden muss, steht unsere Station unter der letzten Stufe der Turbine und fungiert als Endkondensator. Das heißt, der Vakuumdampf wird in unseren Kondensator geleitet und über das Rohr-Bündel kondensiert.

Während der Kondensation wird die Dampfenergie in das Fernwärmewasser in den Rohren übertragen und heizt dieses z. B. von 70° auf 90° auf. Dieses Fernwärme-Wasser wird in ein kommunales Fernwärme-Netz zu Heizzwecken eingespeist. Weiters sorgt unsere Niveaumessung und -regelung dafür, dass das Kondensatniveau im Apparat immer konstant unter dem Bündel bleibt. Die mit installierte Evakuierung saugt nicht kondensierbare Gase (Luft) ab, da diese die Wärmeaustauschflächen abdecken und die Leistung der Anlage verringern würden. Das aus dem Kondensator entstehende Kondensat wird über FU-gesteuerte Pumpen, die Niveauregelung und das 3-Wege-Verteilventil in den Speisewasserbehälter rückgeführt und von dort dem Dampfkessel wieder zugeführt. Ab da beginnt der Prozess wieder von vorne.

AGRANA eröffnet zweite Weizenstärkeanlage am Standort Pischelsdorf (NÖ)

Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern AGRANA hat am Standort der Bioraffinerie in Pischelsdorf im Tullnerfeld eine zweite Weizenstärkeanlage errichtet & Zaunergroup war mit dabei. Wir bekamen den Auftrag für die Dekanterstation sowie die Equipmentmontage der Stärkefabrik und der Dekanterstation. Des Weiteren erledigten wir auch die Verrohrung der Stärke- und Glutentrocknung. 5km Rohre, 7000 Formteile, 25 Tonnen Sekundärstahlbau,… wurden in über 64.000 Stunden Arbeitszeit verbaut.  Das Projekt wurde sicher, pünktlich und ohne Zwischenfälle abgeschlossen. Der Startschuss zum Baubeginn war im März 2018, fertiggestellt wurde die Anlage im Dezember 2019.

Mehr Informationen zum neuen Werk finden Sie hier: https://www.agrana.com/pr/pressemitteilungen/news-detail/?news=1656&cHash=2da1f759bc571506aef1ded876fa9979

fotocredit: AGRANA/Michaela Bruckberger

Halbzeit in Prag

Der Betreiber der Prager Hausmüllverbrennungsanlage, Prazske sluzby a.s. hat die ZAUNERGROUP für das Engineering und zur Lieferung, Demontage/Montage und Supervision für das „Revamping“ der Rauchgasreinigungsanlagen der 4-linigen Hausmüllverbrennungsanlage beauftragt. Hierbei werden alle 4 bestehenden Rauchgasreinigungsanlagen der Hausmüllverbrennungsanlage in den nächsten 4 Jahren den neuen Verbrennungstechnologien und Kesselbedingungen angepasst. Durch den Umbau wird die Verfügbarkeit mit diesen neuen Anlagen erhöht und somit die Sicherheit für die Müllverwertung der Stadt Prag und deren Umfeld wiederhergestellt.

Seit Anfang des Jahres sind wir mit der zweiten Linie im Müll-Betrieb. Nun wird bei der dritten Linie mit der Demontage begonnen.

Smurfit Kappa Nettingsdorf investiert & Zauner ist mit dabei

Smurfit Kappa Nettingsdorf AG & Co KG investiert am Standort Nettingsdorf €134 Mio. in die Erneuerung der Energieversorgung im Zuge des Projektes „Future Energy Plant“. Herzstück ist ein neuer Sodakessel und eine neue Dampfturbine. Die Zauner Anlagentechnik GmbH ist mit dem Abschnitt „Balance of Plants“ Teil dieses Projektes. Dieser Teil umfasst die Verbindung der neuen Anlage mit dem Bestand, sowie ein neues Kondensatsystem und die Verrohrung des Maschinenhauses. Dabei stellt Zauner sowohl das Know-How in der Auslegung und Planung, als auch die Kompetenz in der Montage und dem übergeordneten Regelkonzept.

Ein Meilenstein war der Hub der insgesamt 105 t schweren Rohrbrücke B2, welche am 20.11.2019 in zwei Teilen gehoben wurde. Dafür wurde ein Autokran mit 500 t Traglast eingesetzt. Die kommenden Arbeiten umfassen die Fertigstellung des Kondensatsystemes und den Hub der restlichen drei Rohrbrücken im Jänner. Ebenfalls im Jänner starten die Montagearbeiten im Maschinenhaus, welches den größten Teil des Bauabschnittes BOP darstellt.

Mit Sommer 2020 wird die neue Anlage in Betrieb genommen und somit den alten Sodakessel und die alte Dampfturbine ersetzen.

Lonza investiert am Standort in Visp und Zauner Anlagentechnik & Inra Group sind mit dabei

Lonza stellt seinen neuen Produktionskom­plex « IbexTM-Solutions » in Visp breiter auf. Dazu investiert der Lifesciencekonzern 400 Millionen Franken in seinen Biopark am Wal­liser Standort, um ein vollständiges Product Lifecycle Management an einem Standort anbieten zu können.

Der Vertragsumfang der ARGE Zauner Anlagentechnik & Inra Group (AZI) umfasst Detail Engineering, Vorfertigung und Ins­tallation der 13.000 Meter Rohrleitungen und Halterungen inkl. an­schließender Isolierung für die Medienversorgung und EQP-Anschlüsse.

ARGE ZAUNER INRABAU N-SYNC. Gemeinsam mehr erreichen.
Die Zaunergroup & die Inra Group AG können seit 2016 auf eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung in der Schweiz zurückblicken. Um den steigenden Ansprüchen unserer Kunden weiterhin gerecht zu werden, gilt es Synergie­effekte zu nutzen, Ressourcen zu bündeln und unser Entwicklungspotential mithilfe neuer Kontaktpunkte weiter auszuschöpfen.

2 Vakuum-Kondensations-Anlagen gehen auf die Reise nach Holland

Anfang Juli wurden zwei Vakuum-Kondensations-Anlagen auf die Reise nach Holland geschickt.
Beauftragt durch den Kondensatorhersteller ABH Thermo  wurden diese Anlagen für den Einsatz in 2 kommunalen Fernwärme-Heizzentralen mit Tubinenverstromung erzeugt.

Technische Daten
Die Anlagen haben eine Leistung von je ca. 18 MW und sind für die Kondensation des Abdampfens aus der Dampfturbine mit max. 24,4 t/h ausgelegt. Platziert sind die Vakuum-Kondensations-Stationen in einem Biomasse-Kraftwerk direkt unter dem Turbinentisch und unter der Turbine. Die Biobrennstoffe werden einem Verbrennungsofen zugeführt, die Abwärme daraus einem Dampfkessel zur Dampferzeugung. Dieser Frischdampf wird auf eine ein- bzw. mehrstufige Dampfturbine geschickt, wo er verstromt wird. Dabei wird von Stufe zu Stufe der Turbine der Dampfdruck reduziert bis in den Vakuumbereich hinein. Da die Turbine vor Kondensatwasser geschützt werden muss, steht unsere Station unter der letzten Stufe der Turbine und fungiert als Endkondensator. Das heißt, der Vakuumdampf wird in unseren Kondensator geleitet und über das Rohr-Bündel kondensiert. Während der Kondensation wird die Dampfenergie in das Fernwärmewasser in den Rohren übertragen und heizt dieses z. B. von 70° auf 90° auf. Dieses Fernwärme-Wasser wird in ein kommunales Fernwärme-Netz zu Heizzwecken eingespeist. Weiters sorgt unsere Niveaumessung und -regelung dafür, dass das Kondensatniveau im Apparat immer konstant unter dem Bündel bleibt. Die mit installierte Evakuierung saugt nicht kondensierbare Gase (Luft) ab, da diese die Wärmeaustauschflächen abdecken und die Leistung der Anlage verringern würden. Das aus dem Kondensator entstehende Kondensat wird über FU-gesteuerte Pumpen, die Niveauregelung und das 3-Wege-Verteilventil in den Speisewasserbehälter rückgeführt und von dort dem Dampfkessel wieder zugeführt. Ab da beginnt der Prozess wieder von vorne.

4.600 unfallfreie Arbeitsstunden in der Vorfertigung Linz

Die Safety Week neigt sich dem Ende zu. Dazu haben wir aber noch eine kleine Weisheit…
Alle Fließgewässer fangen einmal klein an. Auf ihrem Lauf in Richtung Mündung vereinigen sie sich mit anderen Fließgewässern und wachsen dabei immer weiter, bis ein Fluss oder sogar ein breiter Strom aus ihnen geworden ist.
Wir sind Fließgewässer der Sicherheit – unser gemeinsames Ziel ist es, zu einem Strom zu werden!
4.600 unfallfreie Arbeitsstunden in der Vorfertigung Linz (AT, OÖ) für unser neues Projekt in der Papierindustrie – DANKE dafür!
SICHERHEIT SCHAFFT SICHERHEIT!